5 Dinge, die Sie noch nicht über das Goldene Land wussten | Myanmar Reisen – a&e erlebnisreisen
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5 Dinge, die Sie noch nicht über das Goldene Land wussten

5 Dinge, die Sie noch nicht über das Goldene Land wussten

1. Burma, Birma und Myanmar – welcher Name ist eigentlich richtig?

Die Bezeichnung „Burma“ geht auf das britische Kolonialreich (1886-1948) zurück, wobei die Deutschen damals den Namen zu „Birma“ abwandelten. Um sich von der Kolonialzeit abzugrenzen, benannte das nachfolgende Militärregime das Land dann 1989 in „Myanmar“ um. Und nun begann die Verwirrung: Einige Länder – wie etwa die USA, Großbritannien und der deutschsprachige Raum – erkannten die autoritäre Militärjunta nicht an und lehnten damit auch den neuen Namen ab. Die Vereinten Nationen übernahmen hingegen die neue Länderbezeichnung. So gibt es bis heute kein richtig oder falsch. Die Bezeichnung hängt dagegen oft von der politischen Gesinnung, aber auch von länderspezifischen Gewohnheiten ab.

2. Burma hat acht Wochentage. Wie ist das möglich?

Für jeden Wochentag gibt es abgeleitet aus der burmesischen Astrologie ein Tier-Symbol. Demnach ist der Mittwoch in zwei Tage unterteilt – dem Mittwochvormittag ist ein Elefant ohne Stoßzähne, dem Nachmittag ein Elefant mit Stoßzähnen zugeordnet. Die Aufteilung in acht Tagen stammt also aus der Astrologie, wird jedoch auch darauf zurückgeführt, dass eine Pagode stets in genauester Symmetrie errichtet werden muss. Im Innern gibt es in jeder Ecke eine Station mit je einer Buddha-Statue, die für einen Wochentag steht. Gläubige sprechen ihr Gebet an der Statue, die an der Wochentag- Station des eigenen Geburtstages steht. Und wie hätte man nun (bei sieben Wochentagen) sieben Stationen symmetrisch in einer Pagode platzieren können…?

3. Sie dachten, dass Yangon Burmas Hauptstadt ist?

Seit 2005 nicht mehr! Obwohl Yangon (oder Rangun) mit über 5 Millionen Einwohnern Burmas größte Stadt und industrielles Zentrum ist, wurde die Hauptstadt 2005 ins nördlich von Yangon liegende Naypyidaw verlegt. Als Grund für den Umzug wurde angegeben, dass das Gebiet durch seine zentrale Lage besser als Hauptstadt geeignet sei. Der Name Naypidaw bedeutet „Sitz der Könige“. Platz gibt es hier genug, nur die Einwohner fehlen in adäquater Anzahl: Naypidaw ist von der Fläche her achtmal so groß wie Berlin – einwohnermäßig aber nur geringfügig größer als Köln!

4. Wie kommt es, dass in Burma auf der rechten Straßenseite gefahren wird, obwohl 95 % der Autos für den Linksverkehr gebaut wurden?

Autofahrer sitzen in Burma meist auf der „falschen“ Seite. Dafür verantwortlich soll ein Wahrsager sein, der dem damaligen Regierungschef Ne Win 1970 den Tod im Linksverkehr vorhergesagt haben soll. Einen Tag später erließ er das Gesetz, dass per sofort Rechtsverkehr gilt. Die meisten Autos auf burmesischen Straßen – oft japanische Gebrauchtwagen – sind trotzdem noch immer mit einem Rechtssteuer versehen.

5. Was steckt hinter dem gelblichen Puder, das so viele Burmesen im Gesicht tragen?

Fast nichts prägt das Gesicht Burmas so sehr wie die Thanaka-Paste – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Manchmal leuchtet die Paste auf den Wangen der Frauen und Kinder als zwei gelbliche Kreisflächen oder als heller Streifen auf dem Nasenrücken. Manchmal begegnen Ihnen sogar kunstvolle Muster, wie Sonnen oder Blätter aus Thanaka. Dieses weltweit einzigartige Make-Up aus der Rinde des Holzapfelbaumes ist nicht nur schön anzusehen, sondern soll neben dem Schutz vor UV-Strahlen auch der Hautalterung entgegenwirken. Probieren Sie es doch selbst einmal: Der Duft von Sandelholz umweht für Stunden Ihr Gesicht und Sie spüren den herrlich kühlenden Effekt auf Ihrer sonnengewärmten Haut. Entdecken Sie das Goldene Land und seine Geheimnisse auf einer unserer vielfältigen Burma-Reisen – in kleiner Gruppe oder privat, aktiv oder entspannt, in jedem Fall intensiv und unvergesslich.

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